Offline- und Onlinewelt reichen sich die Hände

Der Facebook-Like-Button wird straßentauglich

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…kribbelt’s?

Es ist überall im Web: Ob Markenprodukte, Unternehmensseiten, Musikvideos oder Statusmeldungen – das Facebook-Like-Template schmückt immer mehr digitale Oberflächen. Es ist so leicht, Dinge zu mögen und dies kundzutun. Mit einem einfachen Klick! werden User zu Meinungsvertretern, zu publikmachenden Mitgestaltern einer Kampagne, eines Produkts, einer Location und vielem mehr. Unsere Einschätzung zählt. Punkt. Pardon: Klick.

Der sympathische, kleine Daumen-hoch-Button tummelt sich aber nicht länger nur in digitalen Gefilden. Er ist flügge geworden: Vom Display auf die Straße und das oft in Begleitung eines QR-Codes

Quelle: allfacebook.de

Auf Werbeplakaten und Produkten, in Magazinseiten und Vitrinen, heiß geliebt von Unternehmern und Marken, denn: Sie verbinden auf spannende Art und Weise den realen mit dem digitalen Kosmos. Der User macht es möglich: Vom Grenzgänger wird er zum Mittler zwischen Offline- und Onlinewelt.
Der neuste Jeanscut, aufgestöbert im Store um die Ecke, das bevorstehende Konzert im Lieblingsclub, das vorbeifahrende Traumauto sind nicht länger offline. Versehen mit einem QR-Code werden sie per Scanvorgang und finalem Fingertipp des Users in die digitale Welt katapultiert. Der Mechanismus des Scanvorgangs postet QR-Codes-tragende Produkte, Events oder Kampagnen auf die Facebook-Pinnwand des Users, versieht sie mit dem Like-Button und teilt sie automatisch. Über die Facebook-Pinnwand wird dann im Selbstgang geklickt, gemocht, geteilt.

Quelle: techcrunch.com

Nike Belux macht es vor: Mit dem Likify-Tool nutzt das Unternehmen die Codes im Rahmen einer Kampagne, in der neue Modelle wie folgt promotet werden: User sind aufgerufen, sieben aufregende Jogging-Laufstrecken in Antwerpen über sieben verschiedene QR-Codes auf einem Poster zu „liken“.

Auch Diesel bedient sich derselben Methode und hat jetzt testweise QR Codes in den Stores. Der entdeckte Traumschnitt für sich, die Empfehlung für Freunde, scannen und… die Kampagne läuft (Diesel klärt per Video auf).

HEAD Tennis wählt den Wink mit dem Zaunpfahl – respektive den Wink mit dem Facebook-Like-Button, um für die eigene Facebookseite zu werben und verbindet mittels der TV-Kampagne “Get closer to Andy Murray” die reale Welt sehr gekonnt mit dem Online-Kosmos.

Noch nie wurde Konsumenten mehr geschmeichelt, nie zuvor hatten sie mehr Mitspracherecht: Marken und Unternehmern gelingt via Quick Response Codes auf sehr geschickte Weise, auf die eigene Facebook-Präsenz und die Produktpalette aufmerksam zu machen. Potentielle Kunden werden per Klick gewonnen, Werbeplakate dürfen schrumpfen und..
Die Off- und Onlinewelten reichen sich die Hände. We Like.

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What’s NEXT? DATA LOVE in Berlin!

Morgen Vormittag geht in Berlin die NEXT Konferenz an den Start. Über zwei Tage diskutieren Sprecher aus unterschiedlichen Bereichen über die aktuellsten digitalen und mobilen Themen! Mit 50 Stunden Programm und mehr als 150 Speakern zählt die NEXT zur wichtigsten europäischen Web-Konferenz und gibt jedes Jahr der digitalen Wirtschaft einschneidende Impulse!

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Und das Beste daran ist: massklusive ist dabei und wir halten Euch über Twitter mit dem Hashtag #next11 auf dem Laufenden! Unter dem Motto „Data Love“ steht dieses Jahr die besondere Herausforderung der ständig wachsenden Datenmengen im Web im Zentrum. Wie können Unternehmen mit diesen umgehen, wie können sie diese für sich nutzen?

Interessante Speaker und spannende Diskussionen – wir freuen uns drauf! Wer von euch ist auch dabei?

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Can I buy you a drink? Pepsi kreiert die „Social Vending Machine“

Fleurop war gestern. Jetzt beköstigen Freunde Freunde und Fremde Fremde mit erfrischenden Getränken von Pepsi – in digitaler Leibhaftigkeit.

Der Sommer kommt und bringt die Hitze. Und Pepsi? Pepsi liefert die Social Vending Machine:

PepsiCo Social Vending System  (Quelle: PepsiCo Inc.)

PepsiCo Social Vending System (Quelle: PepsiCo Inc.)

Eine erfrischend hochtechnisierte Social-Networking-Kampagne, greifbar und in über 100 Aromavarianten. Mit dem Motto „Be Social“ animiert die Social Vending Machine zur Rehydrierung von Freunden, Fremden oder gleich ganzen Städten.

Und so funktioniert es:

Über einen interaktiven Touchscreen wird das Wunschgetränk gewählt, Name und Handynummer des Empfängers – per Randomfunktion sogar eines völlig Fremden – eingegeben und, wenn erwünscht, mit persönlicher Text- oder Videobotschaft versehen. Der über SMS informierte Empfänger sucht die nächste Social Vending Machine auf und entnimmt nach Code-Eingabe sein Erfrischungsgeschenk

(PepsiCo führt auf seiner Seite per Video Schritt für Schritt durch das Social Vending System).

Sinn der Sache bzw. des sozialen Getränkeautomaten – ganz zu schweigen von dem genialen Schachzug, den Pepsi gegen die Konkurrenz Coca-Cola Co landet – ist, laut Mikel Durham, Chief Innovative Officer von PepsiCo Foodservice, dass “das soziale Netzwerk unserer Konsumenten über die Grenzen ihrer eigenen Geräte hinaus erweitert wird und eine statische, transaktions-orientierte Erfahrung in etwas Lustiges und Spannendes verwandelt wird.“

Vom 27. bis 29. April wurde der Prototyp auf der National Automatic Merchandising Association’s One Show in Chicago gelauncht.

„Can I buy you a drink?“ goes Social Media

Pepsi nimmt mit seiner Social Vending Machine ein essentielles Urbedürfnis des Menschen auf: Durst zu löschen. Und entwickelt daraus eine zwar digital angelegte, aber fassbare und dazu liebevolle Geste gegenüber Freunden und Fremden, die uns zusätzlich vom Laptop weg auf die Straße lockt.

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Group Messaging als neuer Trend!?

Zurzeit trifft sich die US-amerikanische Startup-Szene in Austin, Texas beim alljährlichen South by Southwest (SXSW) Festival für Musik, Film und Interaktive Medien. Ihren Durchbruch beim SXSW schafften in den vergangenen Jahren einige populäre Dienste wie Twitter und Foursquare. Umso gespannter schaut die digitale Welt derzeit nach Austin – auf der Suche nach dem „nächsten großen Ding“.

Was sich schon vor der Konferenz andeutete, scheint seit der gestrigen Interactice Award-Verleihung noch sicherer: Group Messaging ist stark im Kommen. In der Kategorie „Breakout Digital Trend“ gewann der Group Messaging-Dienst GroupMe den Award.

Das Prinzip ist schnell erklärt: Man kann mit seinem Handy Textnachrichten, Fotos oder Locations kostenlos an eine selbst bestimmte Gruppe von Kontakten schicken – kleine private Chatrooms quasi.

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Quelle: http://groupme.com

Group Messaging erlangte bereits vor Kurzem erste Aufmerksamkeit: Facebook hat vor wenigen Wochen das Group Messaging Startup Beluga gekauft und scheint den Dienst weiterführen zu wollen, zum Beispiel als eigener Group-Messaging-Dienst innerhalb der Plattform.

Was meint ihr – eine sinnvolle Anwendung, die sich langfristig durchsetzen kann?

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Tweet and find – eine virale Twitter-Kampagne

Eine wirklich coole Promo-Mechanik nutzte Volkswagen im Rahmen des letzten Planeta Terra Festivals – dem größten Musikfestival Brasiliens – in Sao Paulo. Um den neuen Fox einer jungen Zielgruppe näher zu bringen, veranstaltete Volkswagen (bzw. BBDO Brazil) eine Art Twitter-Hunt:

10 Tickets für das bereits ausverkaufte Festival wurden an beliebigen Orten überall in der Stadt versteckt. Auf einer Online-Plattform wurde innerhalb einer Google Maps-Karte die Stadt komplett herausgezoomt – zu den Verstecken wurde erst nach und nach herangezoomt.

Die raffinierte Idee? Das Twitter/Google Maps-Mashup zoomte nur bei neuen Tweets, die das Hashtag #foxnoplanetaterra (zu Deutsch: “Fox beim Planeta Terra”) enthielten. So konnten Twitter-Nutzer durch ihre Kurznachrichten die einzelnen Verstecke enthüllen. Wer dann das Ticket (in der „echten“ Offline-Welt) als Erster fand, hatte es gewonnen.

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Was dann geschah, kann man sich (fast) denken: Das Hashtag wurde innerhalb von nur 2 Stunden zum Nummer 1 Trending Topic bei Twitter in Brasilien und hielt sich die gesamte Aktion über an erster Stelle. Ein echter Wettlauf um die begehrten Tickets begann und Volkswagen hatte die Aufmerksamkeit, die sie sich für ihren Fox erhofft hatten.

Hier noch ein kurzes Video zur Aktion:

Quelle: digitalbuzzblog.com

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